Podiumsdiskussion
am 2.Mai 2007, 19 Uhr
Daheim statt Heim
Mittendrin Leben
und Wohnen in jedem Alter
Impulsreferat
Daheim statt Heim - Ein neuer
Trend in Deutschland ?!
Prof.
Dr. Klaus Dörner
Ort: Felix-Fechenbach-Haus
(Stadtteilzentrum Grombühl) Gutenbergstr.
11, 97080 Würzburg,
Straßenbahnlinien
1 oder 5, Haltestelle Felix-Fechenbach-Haus
Termin:
Mittwoch, 2.Mai 2007, 19.00 -
21.30 Uhr
Veranstalter: WüSL
- Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V.,
Zeller Str. 3c, 97082 Würzburg
Projektgruppe: "Mittendrin
Leben"
Tel: 0931-50456, Fax: 0931-50455,
Mail: info(at)wuesl.de
Die Veranstaltung wird in die Deutsche Gebärdensprache
übersetzt. Eintritt frei.
Zum
Herunterladen im PDF-Format: Flyer
- Daheim statt Heim
Zum
Herunterladen im PDF-Format: Plakat
- Daheim statt Heim
Das Programm
19.00 Uhr – 19.10 Uhr
Einführung:
Ulrich Lorey, WüSL
Projektkoordinator „Mittendrin
Leben“
19.10 Uhr – 19.50 Uhr
Impulsreferat: Prof.
Dr. Klaus Dörner
Daheim statt Heim - Ein neuer Trend in Deutschland
?!
20.00 Uhr – 21.30
Uhr
Diskussion
Das Podium
- Robert Scheller, Sozialreferent, Stadt
Würzburg
- Dr. Luise Schottky, Sprecherin
der AG Altenheimseelsorge in
der Evang. Luth. Kirche in
Bayern, Mitglied im Initiativkreis
Pflegestammtisch
- Lisa Volland, Direktorin, Dr.
Loew Soziale Dienstleistungen
- Barbara
Vieweg, Geschäftsführerin,
Interessenvertretung Selbstbestimmt
Leben in Deutschland e.V. - ISL
- Prof. Dr. med, Dr.
phil. Klaus Dörner,
Arzt und Psychiater, Hamburg
Gesprächsleitung
- Ottmar-Miles
Paul, freier Publizist und
Mitarbeiter der ISL e.V., Kassel
Das Thema
In den letzten Monaten wurden wiederholt Zustände
menschenunwürdiger Pflege, vor allem in
Heimen, diskutiert.
Die Behindertenbewegung kritisiert
schon lange die Unterbringung in Institutionen,
in denen Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen
Leben stark eingeschränkt werden. Vor dem
Hintergrund des demografischen Wandels stellt
sich jedoch für alle die Frage, wie und
wo sie ihr Leben gestalten wollen.
Die Podiumsdiskussion geht von
der These aus, dass ein Leben mittendrin nur
daheim und nicht im „Heim“ stattfinden
kann.
Deshalb ist es nötig, dass wir unsere Dörfer,
Städte und Unterstützungsangebote
so gestalten, dass Menschen jeden Alters dabei
bleiben können. Und wohnen können
wie sie wollen!
Wir laden alle an ihrer Zukunft interessierten
Menschen ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen,
denn alt werden wollen wir schließlich
Alle.
Referent - Klaus Dörner
Prof. Dr. Klaus Dörner ist Arzt und Psychiater
und tritt seit langem für die Abschaffung
von Heimen ein.
Von 1980 bis 1996 war er Ärztlicher Leiter
der Westfälischen Klinik für Psychiatrie,
Psychosomatik und Neurologie in Gütersloh.
Er war maßgeblich an der Auflösung
dieser Einrichtung beteiligt.
Er lehrte Psychiatrie an der Universität
Witten/Herdecke und wurde bekannt auch durch
zahlreiche Veröffentlichungen, wie z.B. „Tödliches
Mitleid“ (1993) oder „Die Gesundheitsfalle“ (2003)
Lesen Sie dazu auch Dörner neuestes Buch:
Leben
und sterben, wo ich hingehöre.
Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem
Mehr Informationen finden Sie bei Amazon.
Bundesweite Initiativen
Mit diesen Initiativen ziehen wir an einem
Strang:
- Bundesinitiative "Daheim
statt Heim"
AUFRUF
für ein Leben behinderter und älterer
Menschen in der Gemeinde
Eine Initiative in ganz Deutschland
damit behinderte und ältere Menschen,
sollen wie alle anderen Menschen
auch, so lange wie möglich in ihrer eigenen
Wohnung und im gewohnten Umfeld
leben können.
Empfehlung von WüSL: Tragen
Sie sich gleich in die Unterstützerliste
ein.
- Bundesinitiative
für Baustopp neuer “Heime”
Die gemeinsame Unterschriftenaktion
der Interessenvertetung Selbstbestimmt
Leben in Deutschland (ISL)
und des Forums selbstbestimmter
Assistenz behinderter Menschen
e.V. (Forsea) für den
Baustopp neuer “Heime” und
für mehr ambulante Angebote
gibt es jetzt auch zum Unterschreiben
Online.
Empfehlung
von WüSL: Tragen
Sie sich gleich in die
Unterstützerliste
ein.
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