Fortbildung
im Rahmen des WüSL-Projektes 'Mittendrin
leben!'
26. Oktober 2006r
Persönliches Budget
Eine neue Leistungsform
mit Zukunft!?
ein Workshop mit
Referentin - Elke
Bartz,
ForseA e.V.
Ort
WüSL, Zeller
Straße 3c, 97082 Würzburg, "Am
Spitäle"
Zeiten
Donnerstag, 26.10. 2006, 18.30
bis 21.00 Uhr
Gebühr
5,- Euro, (ermäßigt 3,- Euro)
Die Gebühr wird zu Beginn des Seminars
fällig.
Mehr Infos
& Kontakt
Das
Persönliche Budget - eine neue Leistungsform
Der 1.
Juli 2004 kennzeichnet ein
wichtiges Datum in der sich verändernden
deutschen Behindertenpolitik hin
zu mehr Selbstbestimmung und
gesellschaftlicher Teilhabe für behinderte
Menschen.
Seit diesem Zeitpunkt können behinderte
Menschen Unterstützungsleistungen in Form
eines Geldbetrages statt sogenannter
Sachleistungen direkt in die Hand
bekommen. Mit diesem Geld sind sie dann in der
Lage, ihre notwendige Unterstützung
(z.B. Hilfe beim Einkaufen) selbst
zu organisieren, wie z.B. im Arbeitgebermodell,
oder bei einem privaten Anbieter
bzw. einem ambulanten Dienst einzukaufen.
Ab 1. Januar 2008 wird diese Leistungsform von
der „Kann-Leistung“ zur
Regelleistung, d.h. jeder behinderte
Mensch hat Anspruch darauf.
Das Persönliche Budget - wenig genutzt
Obwohl es die Möglichkeit
der Inanspruchnahme
von Gelddirektzahlungen seit zwei
Jahren gibt, wird sie in der Praxis
bisher nur wenig genutzt. Offensichtlich
bestehen noch zu viele Unsicherheiten
und Vorbehalte, sowohl seitens
der behinderten Menschen, als
auch der potenziellen Leistungserbringer
und der Kostenträger.
Die neue Leistungsform kann sich
aber nur dann erfolgreich entwickeln,
wenn sie für alle Beteiligten überschaubar
und handhabbar ist und auftretende
Fragen geklärt
werden.
Das Persönliche Budget – mehr Information
Dieser Workshop
möchte Informationen liefern,
um folgende Fragen zu beantworten:
- Was
ist das Persönliche Budget genau?
- Was
ist das Neue an dieser Leistungsform?
- Was
sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?
- Können
auch Menschen mit Lernschwierigkeiten
Budgets erhalten?
- Wie ist der Weg von Antragstellung
zur Zielvereinbarung?
Außerdem werden folgende Themen angesprochen:
- Beispiele
der praktischen Umsetzung
- Trägerübergreifendes
Persönliches
Budget
- Budgetassistenz
- Chancen und Risiken
Ablauf des Workshops
In einem ca. 30-minütigen
Eingangsreferat
wird Elke Bartz einen Überblick zum Thema
geben. Die restliche Zeit soll
genutzt werden, um gezielt Praxisbeispiele
zu erläutern,
mitgebrachte Fragen zu beantworten
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Workshops zur Diskussion über das Für
und Wider von „Persönlichen Budgets“ anzuregen.
Zielgruppe
Behinderte Menschen, professionell
Tätige, Eltern, Multiplikatoren und
alle am Thema Interessierten
Referentin - Elke
Bartz
- Jahrgang 1955
- seit 30 Jahren nach Autounfall ab
Halswirbel querschnittgelähmt
- Vorsitzende
des Forums selbstbestimmter
Assistenz behinderter Menschen
(ForseA e.V.)
- Redakteurin beim
Online-Nachrichtendienst kobinet-nachrichten
- Mitglied
der Arbeitsgruppe Persönliches
Budget im Baden-Württembergischen
Sozialministerium während des Modellprojektes
- Mitglied der Arbeitsgruppe Persönliches
Budget in der Bundesarbeitsgemeinschaft
für
Rehabilitation (BAR) in Frankfurt
- Mitglied des Arbeitskreis für
eine Teilhabeorientierte Pflegeversicherung
(Reform der Pflegeversicherung)
bei der Beauftragten der Bundesregierung
für die Belange
behinderter Menschen
- Als freie Journalistin
Verfasserin zahlreicher
Artikel zum Thema Behinderung sowie mehrere
Buchbeteiligungen
Mehr Infos im Internet
|