Fortbildung
im Rahmen des WüSL-Projektes 'Mittendrin
leben!'
07. und 08. Juli 2006
Persönliche Zukunftsplanung -
als kreativer
Ansatz zur
individuellen Lebens(stil)planung!
Referentin - Carolin
Emrich,
Bremen
Seminarort
WüSL, Zeller
Straße 3c, 97082 Würzburg, "Am
Spitäle"
Seminarzeiten
Freitag,
7.Juli 2006, 13.00 Uhr bis 18.00
Uhr
Samstag,
8.Juli 2006, 10.00 Uhr bis 16.30
Uhr
Seminargebühr
80,- Euro, (ermäßigt 50,- Euro)
Die Seminargebühr wird zu Beginn des Seminars
fällig.
Teilnahmebestätigung
Auf Wunsch ist eine Teilnahmebestätigung
erhältlich.
Teilnehmerbegrenzung max.15
Personen
Anmeldung
Bitte das Anmeldeformular ausdrucken,
ausfüllen und an WüSL zurücksenden.
Mehr Infos
& Kontakt
Was ist ‚Persönliche Zukunftsplanung‘?
Über das eigene Leben und die eigene
Zukunft nachzudenken – so bedeutsam dies
im individuellen Prozess sein mag – ist
zunächst nichts
Verwunderliches. Menschen schmieden
und verwirklichen zu unterschiedlichen Lebensphasen
fast selbstverständlich
selbstbestimmte Lebenspläne. Gerade Menschen
mit Behinderungen haben jedoch
häufig nicht
die gleichen Möglichkeiten zu einer selbstbestimmten
Lebens- und Zukunftsplanung wie
andere.
Einerseits aufgrund dieser Erfahrung,
andererseits in der Überzeugung, dass Menschen
unabhängig von Behinderung ein grundlegendes
Recht und die Fähigkeit haben, selbst über
ihr Leben und ihre Zukunft zu
entscheiden, entwickelte sich
in den 1980er Jahren in den USA und Kanada der
Ansatz des ‚Person
Centered Planning’.
Dieser Ansatz wurde im deutschsprachigen
Raum vor etwa 10 Jahren als ‚Persönliche
Zukunftsplanung’ bekannt.
Bei Persönlicher
Zukunftsplanung steht die Person, um die es
geht, mit ihren Stärken
und Interessen im Mittelpunkt.
Gefragt wird, welche Träume, Wünsche
und Ziele die Person für ihr Leben hat.
Der Ansatz der Persönlichen Zukunftsplanung
impliziert den Aufbau und / oder die Festigung
eines Unterstützungsnetzwerkes,
das sich um die planende Person
gruppiert und das dabei helfen soll, die entwickelten
Träume
und gesteckten Ziele umzusetzen.
Wo kann sie eingesetzt werden?
Die Grundgedanken
und vielfältigen methodischen
Anregungen des Konzepts der Persönlichen
Zukunftsplanung können insbesondere bei
der Planung von Übergangsprozessen z.B.:
- Wechsel
von der Schule ins Arbeitsleben,
- Auszug
aus dem Elternhaus,
- Wechsel
von der WfbM auf den allgemeinen
Arbeitsmarkt ...
- oder bei anderen
Veränderungswünschen
hilfreich sein.
Die Arbeitsform
eignet sich sehr gut,
um mit einzelnen Menschen oder aber mit Gruppen
und Institutionen zu planen.
Mehr Infos im Internet www.persoenliche-zukunftsplanung.de
Inhalt der Fortbildung
Das 2-tägige
Seminar will einen vertieften Einblick in
Konzeption, Grundgedanken und in die konkrete
Anwendung geben. Ausprobieren erwünscht!
Es wird im Seminar um folgende
Aspekte gehen:
- Entstehungsgeschichte,
Menschenbild und Kerngedanken
von Persönlicher
Zukunftsplanung
- Persönliche Zukunftsplanung – Institutionelle
Hilfeplanung
- Wie kann ein Persönlicher
Zukunftsplanungsprozess gestaltet sein?
o Was für eine Person bin ich? / Mein
Lebensstil
o Meine Stärken und Fähigkeiten
o Meine Träume und Wünsche
o Meine Ziele
o Planungsmethoden
o Planungstreffen
o Die Umsetzung der Planung
- Die
Bedeutung von Unterstützerkreisen
- Die
Umsetzung von Persönlicher Zukunftsplanung
in eigenen Arbeitszusammenhängen / Praxisfragen
Referentin - Carolin Emrich
- Jahrgang 1974
- Diplom-Behindertenpädagogin,
Studium an der Universität Bremen, Diplomarbeit
zum Thema „Persönliche Zukunftsplanung“
- während
und im Anschluss an das Studium
Mitarbeiterin im Betreuten Wohnen für
Menschen mit sog. geistiger
Behinderung und psychischer Behinderung
- zwischenzeitlich Dozentin
bei einem Bildungsträger
- seit 2001 Integrationsberaterin
im Integrationsfachdienst Bremerhaven
/ Wesermünde
(Träger: Elbe-Weser Werkstätten
gGmbH)
- seit 8 Jahren freiberufliche
Seminar- und Referentinnentätigkeit mit
dem thematischen Schwerpunkt: „Persönliche
Zukunftsplanung“.
- Ferner Moderation von
Zukunftsplanungskonferenzen
und Arbeit an Materialien
und Publikationen zu dem Thema.
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