Seitenkopf und Navigation überspringen Sitemap, Inhaltsverzeichnis
Startseite

WüSL
Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V.

 

Aktuelles->Termine

  Fest und Podiumsdiskussion

10 Jahre WüSL -
und noch immer nicht überflüssig

4.Mai 2005, 16.30 Uhr

Ort: Felix-Fechenbach-Haus/Stadteilzentrum Grombühl, Gutenbergstr. 11, 97080 Würzburg

Veranstalter: WüSL e.V.
Eintritt: frei

Programm:

16.30 Uhr Begrüßung
17-19 Uhr Podiumsdiskussion:
Lieber daheim als im Heim!
Neue Wege behinderter Menschen
19.30 Uhr Buffeteröffnung
20.00 Uhr Abendprogramm
WüSL-Mania
(Rückschau auf 10 Jahre WüSL)
Flic-Flac-Flop
rockt für uns

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.


10 Jahre WüSL

und wir sind immer noch nicht überflüssig!

Unser Verein, vergleichsweise klein, konnte in dieser Zeit eines erreichen:
die Politisierung von Themen, die behinderte Menschen betreffen. Zur Natur der Politik gehört, dass man schon mal unbequem ist und sich streitet. Für manche in Würzburg war es neu, behinderte Menschen nicht als Hilfebedürftige, sondern als selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger zu erleben.

Wenn sich auf diese Weise das Bild von Behinderung bei manchen geändert hat, war unser Engagement nicht umsonst.

Unsere Jubiläumsfeier gliedert sich in zwei Teile: im Blick nach vorne engagieren wir uns politisch mit einer Podiumsdiskussion am Nachmittag Bezug nehmend auf den europäischen Protesttag behinderter Menschen;
danach feiern wir 10 Jahre WüSL zusammen mit der Band „Flic-Flac-Flop“ und werden in Bild, Text und Ton auf das vergangene Treiben von WüSL zurückblicken.


Podiumsdiskussion:

Seit 1994 darf laut Grundgesetz niemand mehr in Deutschland auf Grund seiner Behinderung benachteiligt werden. 2001 trat das SGB IX in Kraft, in dem Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen erstmals Gesetzesform annahmen.
Diese und andere Gesetze zeigen in die gleiche Richtung und stellen zumindest auf gesetzlicher Ebene einen Paradigmenwechsel in der deutschen Behindertenpolitik dar:

Weg von Fürsorge und Betreuung hin zu Selbstbestimmung und Teilhabe.

Doch wie sieht die Realität behinderter Menschen in Heimen aus?
Wenn man sich die existenziellen Lebensbedürfnisse ansieht, nämlich wo, wie und mit wem man leben möchte und kann, dann sind wir seit 1994 nicht sehr viel weitergekommen. Immer noch leben in Deutschland über 160.000 Menschen in Sondereinrichtungen mit weitreichenden Einschränkungen ihrer Grundrechte. Die meisten könnten ambulant versorgt werden und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben.

„Hephata“ in Mönchengladbach hat gezeigt, dass der Übergang von Großeinrichtungen zu kleinen Wohngruppen und ambulanten Hilfeangeboten in der eigenen Wohnung längst überfällig und möglich ist.

Deshalb sagen wir:

Lieber daheim als im Heim!
Neue Wege behinderter Menschen

Einführungsreferat:
„Herr in den eigenen vier Wänden“
Jürgen Peters

Moderation:
Dr. Harald Ebert, Leiter der Don-Bosco-Berufsschule, Würzburg

Podium:
Jürgen Peters, Leiter der evangelischen Beratungsstelle, Düsseldorf
Elke Bartz, ForseA e.V.
Cornelia Klett, St.-Josefs-Stift gGmbH, Eisingen
Matthias Rösch, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit, Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Christian Lindmeier, Universität Koblenz-Landau, Campus Landau

Eine Veranstaltung im Rahmen der ForseA-Kampagne:
„Marsch aus den Institutionen. Reißt die Mauern nieder!“

Mail: info@wuesl.de

 zurück

nach oben  

Aktuelles->Termine

Startseite

Kontakt

Sitemap

Links

Bildergalerie

 

Impressum

 



Stand: [an error occurred while processing this directive]

| Startseite | Sitemap | Kontakt | Links |
| Presse | Veranstaltungen | Beratung | Stammtisch | Mitarbeit |
| baSta - barrierefreie Stadt | Mittendrin Leben | Assistenz |
| Verein WüSL | Mitgliedschaft | WüSL-Fonds | Raumvermietung |
| Bildergalerie | Impressum |

© WüSL - Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V.