Barrierefreiheit ist zukunftsträchtig!
Zur Vernissage der Ausstellung „Barrierefreies Bauen“,
die WüSL gemeinsam mit der Fachhochschule ausrichtete, waren
die WüSL Räume gut gefüllt.
Prof. Volz, Dekan der
FH Würzburg, Fachbereich Architektur,
sprach zur Begrüßung über die Zukunftsträchtigkeit
barrierefreien Bauens. Barrierefreiheit müsse überall
bei der Ausbildung mitbedacht werden, damit auch die fertigen
Architektinnen und Architekten Barrierefreiheit selbstverständlich
in die Planungen mit aufnehmen. Vor dem Hintergrund einer älter
werdenden Gesellschaft sei es jedoch richtig und wichtig, dass
Barrierefreiheit gesondert in einem Wahlpflichtfach gelehrt werde.
Architekt
und Dozent Helmut Stahl erläuterte in seiner Begrüßung,
wie die Erfahrungen, die Studierende in der Zusammenarbeit
mit WüSL
machen, deren Perspektive erweitern. Die WüSLs stellten bei
einer „Rollstuhlerfahrung“ Aufgaben, welche Studierende
in ausgeliehenen Rollstühlen lösen müssten.
Die
Studierenden des Wahlpflichtfachs „Barrierefreies Bauen“ stellten
daraufhin ihre Studienarbeiten vor. Dabei handelt es sich
zumeist um Läden mit relativ kleinen Stufen, für die
planerische Vorschläge zur Herstellung von Barrierefreiheit
erarbeitet wurden, inklusive einer Kostenkalkulation. Auch für
die FH selbst, einem Eingang mit 4 Stufen, erarbeitete ein Studentenduo
eine kreative Lösung.
Im laufenden Semester werden nun von den Studentinnen und
Studenten öffentliche
Gebäude unter die Lupe genommen.
Dass sie mit diesem Thema richtig liegen, anders gesagt, dass öffentliches
Interesse besteht, zeigt die Teilnahme an der Vernissage folgender
Herren: Dr. Peter Motsch, Sozialreferent der Stadt Würzburg,
Karl-Heinz Marx, Behindertenbeauftragter der Stadt Würzburg,
Andreas Jägerhuber, Bauamt der Regierung Unterfranken und Herr
Herderer, Vertreter des bay. Einzelhandelsverbandes.
WüSL - Projekt: "baSta - barrierefreie Stadt",
basta@wuesl.de
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