|
Aktuelles->Nachrichten
|
[30.11.01]
|
Lebenshilfe: Votum gegen Import embryonaler Stammzellen
|
Kritik an Empfehlung des Nationalen Ethikrats
Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe
für Menschen mitgeistiger Behinderung, kritisiert die Entscheidung
des Nationalen Ethikrats,der sich heute mehrheitlich für den
Import von embryonalen Stammzellenaussprach.
Antretter: "Bisher gab es einen Konsens zwischen
den Parteien, menschliches Leben von Anfang an zu schützen.
Das war der Geist des 1990 verabschiedeten Embryonenschutzgesetzes.
Die Ausnutzung einer Gesetzeslücke zur Forschung an importierten
embryonalen Stammzellen steht dazu in krassem Widerspruch. Ausländische
Embryonen verdienen den gleichen Schutz wie Embryonen deutscher
Eltern. Ich appelliere an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags,
ungeachtet der Aussage des Ethikrats gegen den Import embryonaler
Stammzellen zu stimmen."
Mit freundlichen Grüßen
Peer Brocke
Pressestelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung e. V.
Raiffeisenstraße 18
35043 Marburg
Tel. 06421/491-129, Fax -167
e-mail presse@lebenshilfe.de oder peer.brocke@lebenshilfe.de
(Verteiler: kobinet.de E-Mail Newsservice in Kooperation mit der
ISL e.V.
Kontakt: Ottmar Miles-Paul - E-Mail: omilespaul@aol.com)
|
|
zurück
|
nach
oben 
|
|
|
Aktuelles->Nachrichten
|